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Ergebnis

Die Formel

Der Hitzeindex kombiniert Lufttemperatur und relative Feuchte zu einem Schatten-„gefühlt wie“-Wert. Der NWS veröffentlicht eine multiple Regression in Fahrenheit; bei metrischen Einheiten wandeln wir Eingaben und Ausgaben um.

HI = Rothfusz-Regression (°F, rF%) — für metrische Anzeige umgerechnet

Rechenbeispiel

  1. Lufttemperatur 32 °C (~90 °F)
  2. Relative Feuchte 70 %
  3. Hitzeindex ≈ 41 °C

Ergebnis: Gefühlt ≈ 41 °C

Wie der Hitzeindex berechnet wird

Hohe Feuchte bremst die Verdunstungskühlung — dieselbe Lufttemperatur kann an einem schwülen Tag deutlich heißer wirken.

Rothfusz-Regression

Der NWS-Hitzeindex ist ein Regressionsfit (oft Rothfusz-Gleichung genannt), der Temperatur und relative Feuchte unter standardisierten Annahmen (Schatten, leichter Wind) zur empfundenen Temperatur in Beziehung setzt.

Gültigkeitsbereich

Die volle Regression ist am sinnvollsten nahe oder oberhalb von etwa 27 °C / 80 °F mit nichttrivialer Feuchte. Kühlere oder sehr trockene Bedingungen brauchen oft keinen Hitzeindex-Zuschlag.

Sonne und Belastung

Veröffentlichte Werte gelten für Schatten. Volle Sonne kann sich mehrere Grad heißer anfühlen. Schwere Arbeit, dunkle Kleidung und fehlende Akklimatisierung erhöhen das persönliche Risiko über den Index hinaus.

Sicherheitskategorien

NWS-Tabellen ordnen Bereiche Vorsicht, extreme Vorsicht, Gefahr und extreme Gefahr zu. Folgen Sie lokalen Hitzewarnungen des DWD — sie berücksichtigen Vorhersagen und regionale Kriterien.

Interessante Fakten

Gültig bei heißer, feuchter Luft

Die volle NWS-Regression ist am zuverlässigsten ab etwa ~27 °C / 80 °F mit spürbarer Feuchte.

Warnstufen steigen schnell

Ab etwa ~32 °C (90 °F) Hitzeindex steigt bei langer Exposition das Hitzestress-Risiko — Schatten, Wasser und Pausen priorisieren.

Schatten vs. Sonne

Der Hitzeindex gilt für Schatten und leichten Wind. Volle Sonne kann sich mehrere Grad heißer anfühlen als der Index.

Rolle der Feuchte

Feuchte bremst die Schweißverdunstung — schwüle Tage fühlen sich bei gleicher Thermometerablesung schlechter an.

Menschen unterscheiden sich

Alter, Medikamente, Herzerkrankungen und Belastung ändern das Risiko selbst bei gleichem Hitzeindex.

Häufig gestellte Fragen

Geben Sie Lufttemperatur und relative Feuchte (%) ein. Wir werten die NWS-Rothfusz-Regression aus und zeigen eine „gefühlt wie“-Temperatur.

Relative Feuchte von 0–100 %, aus einer Wetter-App oder Station — nicht den Taupunkt (dafür den Taupunkt-Rechner nutzen).

Schatten. Volle Sonne kann sich mehrere Grad heißer anfühlen als der Index.

Nutzen Sie NWS-/DWD-Kategorien und lokale Warnungen. Als grobe Orientierung rechtfertigen längere Expositionen über ~32 °C Hitzeindex für viele Menschen Extra-Vorsicht.

Quellen

  1. Hitzeindex-Gleichung und -Tabelle — U.S. National Weather Service Offizielle Hitzeindex-Methodik und Vorsichtskategorien.
  2. Gesundheitshinweise zu extremer Hitze — U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) Öffentlicher Gesundheitskontext zur Vorbeugung hitzebedingter Erkrankungen.
  3. Hitzewarnungen — Deutscher Wetterdienst (DWD) Nationale Hitzewarnungen und aktuelle Warnlage für Deutschland.