Betonrechner
Wählen Sie die Bauteilform, geben Sie die Maße ein und erhalten Sie sofort das Betonvolumen sowie das geschätzte Gewicht.
Berechnen
Bei Einheitenwechsel werden die Werte umgerechnet
Ergebnis
Die Formel
Platte: Länge × Breite × Dicke. Rundsäule: π × Radius² × Höhe. Wand: Länge × Höhe × Dicke. Gewicht = Volumen × Dichte.
Rechenbeispiel
- Platte 5 m × 4 m × 0,15 m = 3,0 m³
- Rundsäule r = 0,25 m, h = 3 m → ca. 0,59 m³
- Wand 8 m × 2,5 m × 0,2 m = 4,0 m³
Ergebnis: Gesamtvolumen in m³ plus Gewichtsabschätzung
So wird das Betonvolumen berechnet
Jede Form nutzt Standard-Volumenformeln und rechnet danach zwischen m³ und Kubikyards um. Gewichtsschätzungen basieren auf typischer Betondichte.
Platten, Balken und Fundamente
Eine Betonplatte ist Länge × Breite × Dicke. Für rechteckige Fundamente gilt dieselbe Formel. Alle Maße müssen in derselben Einheit sein — der Rechner wechselt zwischen metrisch und imperial, mischt aber keine Eingaben.
Säulen und runde Fundamente
Eine runde Säule nutzt πr² × Höhe, wobei r der Radius ist. Kennst du nur den Durchmesser, teile zuerst durch 2. Runde Pfeiler und Schalungsrohre folgen derselben Formel.
Wände und Paneele
Eine Betonwand ist Länge × Höhe × Dicke. Die Dicke ist die Gießtiefe (oft 0,15–0,25 m im Wohnungsbau).
Einheiten
Im metrischen Modus erwartest du Meter und siehst zuerst m³, plus Kubikyards. Im imperialen Modus erwartest du Feet und siehst zuerst Kubikyards, plus m³. Immer konsistente Einheiten verwenden.
Dichte und Gewicht
Normalbeton wiegt etwa 2,4 t/m³. Gewichtsschätzungen helfen bei Transport und Einbau. Stahlbeton und Sonderbeton können abweichen — frage deinen Lieferanten nach genauen Werten.
Was wir nicht modellieren
Kein Verschnitt, kein Setzmaßverlust, keine Verdunstung und kein Bewehrungsvolumen. Keine Sonderarten (Leichtbeton, Faserbeton, selbstverdichtend). Komplexe Formen in einfache Teile zerlegen und addieren.
Interessante Fakten
Mit Zuschlag bestellen
Planen Sie in der Praxis 5–10 % Zusatzmenge für Verluste, Überfüllung und Toleranzen ein.
Sackware oder Transportbeton
Für kleine Reparaturen reicht Sackbeton oft aus; bei größeren Mengen ist Transportbeton meist wirtschaftlicher.
Öffnungen in Wänden abziehen
Berechnen Sie das Gesamtvolumen der Wand und ziehen Sie Türen, Fenster und Durchbrüche ab.
Bei unebenem Untergrund mitteln
Messen Sie die Tiefe an mehreren Punkten und verwenden Sie die mittlere Tiefe oder Teilflächen.
Kalte Fugen vermeiden
Lange Pausen zwischen Teilabschnitten erhöhen das Risiko kalter Fugen bei etappenweisem Betonieren.
Dichte je Mischung unterschiedlich
2,4 t/m³ ist ein Richtwert. Die tatsächliche Dichte sollte beim Lieferwerk bestätigt werden.
Fahrmischer-Kapazität steuert den Ablauf
Ein Fahrmischer liefert oft etwa 7–10 m³ pro Fahrt. Große Abschnitte brauchen mehrere terminierte Lieferungen, sonst drohen Arbeitsfugen.
Bewehrungsvolumen ist vernachlässigbar
Stahl und Matten verdrängen meist weniger als 1 % des Betonvolumens; für typische Bewehrung reicht die Rohvolumenrechnung.
Hitze und Kälte verlangen andere Praxis
Wärme beschleunigt Erstarrung und Wasserverlust; Kälte verzögert die Festigkeitsentwicklung. Einbau und Nachbehandlung an die Temperatur anpassen.
Häufig gestellte Fragen
Damit sind Materialverluste, unebene Flächen und kleine Messabweichungen auf der Baustelle abgedeckt.
Sackbeton eignet sich für kleine Mengen. Bei größeren Platten oder Fundamenten ist Transportbeton meist die bessere Wahl.
Erst das volle Wandvolumen berechnen, dann das Volumen jeder Öffnung (Breite × Höhe × Dicke) abziehen.
Mehrere Tiefen messen, Mittelwert bilden und diesen im Rechner verwenden; alternativ in Zonen aufteilen.
Ja, aber lange Unterbrechungen führen eher zu kalten Fugen. Ablauf und Lieferzeiten eng abstimmen.
Für Gehflächen oft etwa 10 cm, für Zufahrten 10–15 cm; bei hoher Last ist mehr Dicke erforderlich.
Leichte Begehung ist oft nach 24–48 Stunden möglich, die Bemessungsfestigkeit wird typischerweise nach 28 Tagen erreicht.
Mischung, Feuchte und Zuschläge beeinflussen die Dichte. Deshalb Angaben immer mit dem Lieferanten abgleichen.
Volumen = π × r² × h. Bei Durchmesser 0,6 m und Höhe 3 m: π × 0,3² × 3 ≈ 0,85 m³.
Zuerst m³ berechnen, dann durch den Ertrag laut Sack teilen (viele 25-kg-Säcke liefern ca. 0,01–0,012 m³). Verschnitt einplanen.
Die fertigen Innenmaße der Schalung. Tiefe und Breite vor dem Betoniertag nachmessen.
1 m³ ≈ 1,308 yd³ (bzw. 1 yd³ ≈ 0,765 m³). Der Rechner zeigt beide Einheiten automatisch.
Quellen
- DIN EN 206 — Beton Europäische Norm für Betonspezifikation, Eigenschaften, Herstellung und Konformität (nationale Fassung).
- DIN 1045 — Tragwerke aus Beton Deutsche Regeln für Bemessung und Ausführung von Betontragwerken.
- SI-Einheiten und Umrechnungen 1 m³ = 1,30795 Kubikyards.
- Betontechnische Praxis Fachliche Hinweise zu Mischungen, Einbau und Nachbehandlung.