Berechnen

Berechnen

Measurements convert when you switch units

kg
cm

Updates as you type

Untergewicht < 18,5
Normalgewicht 18,5 – 24,9
Übergewicht 25 – 29,9
Adipositas ≥ 30

Die Formel

Der BMI teilt die Körpermasse durch die Körpergröße zum Quadrat. In metrischen Einheiten sind das Kilogramm pro Quadratmeter. Imperiale Eingaben werden zuerst umgerechnet (Pfund → kg, Zoll → m), damit dieselben WHO-Grenzwerte gelten. Der BMI schätzt den gewichtsbezogenen Status auf Bevölkerungsebene; er misst Körperfett nicht direkt.

BMI = Gewicht (kg) ÷ Größe (m)²

Rechenbeispiel

  1. 178 cm in 1,78 m umrechnen
  2. 1,78² = 3,1684
  3. 75 kg ÷ 3,1684 ≈ 23,7

Ergebnis: 23,7 — Normalgewicht (WHO-Erwachsenenkategorie)

Wie der BMI interpretiert wird

Der BMI ist ein Screening-Index. Die Rechnung ist einfach; die klinische Bedeutung hängt von Alter, Geschlecht, Ethnizität, Muskelmasse und weiteren Risikofaktoren ab.

WHO-Kategorien für Erwachsene

Für die meisten Erwachsenen ordnet die WHO den BMI Untergewicht (<18,5), Normalgewicht (18,5–24,9), Übergewicht (25–29,9) und Adipositas (≥30) zu. In klinischen Settings werden manchmal Adipositas-Unterklassen (I–III) verwendet.

Diese Grenzwerte wurden für die Bevölkerungsüberwachung entwickelt. Eine Person mit hoher Muskelmasse kann in der Bandbreite „Übergewicht“ landen und trotzdem relativ wenig Körperfett haben.

Asiatische und andere ethnische Grenzwerte

Einige regionale Leitlinien (einschließlich Diskussionen der WHO Westpazifik) nutzen niedrigere Handlungsschwellen wie BMI ≥23 für erhöhtes Risiko in asiatischen Bevölkerungen, weil das kardiometabolische Risiko bei gegebenem BMI höher sein kann. Folgen Sie stets der Leitlinie, die Ihre Ärztin oder Ihr Arzt für Sie verwendet.

Kinder und Jugendliche

Unter 18 Jahren muss der BMI anhand alters- und geschlechtsspezifischer Perzentilkurven (CDC oder WHO) gelesen werden — nicht anhand der Erwachsenenbandbreiten auf dieser Seite. Ein „normaler Erwachsenenwert“ kann für ein wachsendes Kind ungeeignet sein.

Was der BMI nicht erfasst

Der BMI ignoriert Fettverteilung, Fitness, Knochendichte und Ödeme. Ergänzen Sie ihn bei wichtigen Entscheidungen durch Taillenumfang, Körperfettschätzungen, Laborwerte und klinisches Urteil.

Interessante Fakten

Entwickelt als Quetelet-Index

Der belgische Statistiker Adolphe Quetelet schlug in den 1830er-Jahren die Beziehung Gewicht/Größe² vor — damals „Quetelet-Index“. Ancel Keys popularisierte den Namen „Body-Mass-Index“ in den 1970ern.

Andere Grenzwerte in Asien

Diskussionen der WHO-Region Westpazifik empfehlen, Übergewichts-Handlungspunkte nahe BMI ≥23 für viele asiatische Bevölkerungen zu erwägen, weil Gesundheitsrisiken schon bei niedrigeren BMI-Werten steigen können.

Nicht ideal für Sportler

Ein Rugby-Stürmer oder Bodybuilder kann einen BMI über 30 bei niedrigem Körperfettanteil haben — Muskel ist dichter als Fett, daher überschätzt Gewicht/Größe² die Adipositas.

Weltweit am verbreitetsten

Der BMI bleibt die am weitesten verbreitete Bevölkerungs-Gewichtskennzahl, weil er nur Größe und Gewicht braucht. Viele Hausärzte und die DGE nutzen zusätzlich den Taillenumfang, der besser auf viszerales Fett hinweist.

Jugendliche anders bewertet

Bei unter 18-Jährigen wandeln CDC- und WHO-Wachstumskurven den BMI in alters- und geschlechtsspezifische Perzentile um — nicht in die Erwachsenen-Grenzwerte 18,5–24,9.

Häufig gestellte Fragen

Teilen Sie das Gewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Dieser Rechner akzeptiert auch imperiale Einheiten und rechnet sie automatisch um, bevor die WHO-Erwachsenenkategorien angewendet werden.

Er ist ein nützliches Screening für die meisten Erwachsenen, kann aber bei muskulösen Menschen die Fettigkeit überschätzen und bei älteren Menschen mit Muskelverlust das Risiko unterschätzen. Er ist keine Diagnose.

Für die meisten Erwachsenen definiert die WHO Normalgewicht als BMI 18,5–24,9, Übergewicht als 25–29,9 und Adipositas ab 30. Regionale oder klinische Leitlinien können abweichen.

Beides funktioniert — nutzen Sie den Einheitenumschalter. Die zugrunde liegende Formel ist nach der Umrechnung immer kg/m².

Nein. Der BMI ist ein Screening-Indikator. Lassen Sie sich von einer qualifizierten Fachkraft individuell einschätzen, besonders bei weiteren Risikofaktoren.

Nicht mit Erwachsenen-Grenzwerten. Kinder und Jugendliche brauchen alters- und geschlechtsspezifische Perzentilkurven von CDC oder WHO.

Quellen

  1. Obesity and overweight — fact sheet — Weltgesundheitsorganisation (WHO) Internationale Definitionen der BMI-Kategorien für Erwachsene.
  2. About adult BMI — U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) Wie BMI-Kategorien in der US-amerikanischen Public-Health-Praxis verwendet werden.
  3. BMI-for-age growth charts — U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) Pädiatrische Interpretation nutzt Perzentile, nicht Erwachsenen-Grenzwerte.
  4. Appropriate body-mass index for Asian populations — Weltgesundheitsorganisation (Lancet-Diskussion zur öffentlichen Gesundheit) Kontext für niedrigere BMI-Handlungspunkte in einigen asiatischen Bevölkerungen.