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Format: Tag / Monat / Jahr (TT.MM.JJJJ)

Vom Tag 1 bis Tag 1 der nächsten Periode. Üblicher Bereich ~21–35 Tage.

Tage

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Ergebnis

Die Formel

Die Kalendermethode geht von einer relativ stabilen Lutealphase von etwa 14 Tagen aus. Nächste Periode ≈ letzte Periode + Zykluslänge; Eisprung ≈ nächste Periode − 14 Tage. Das fruchtbare Fenster reicht von fünf Tagen vor dem Eisprung bis zum Tag danach (Spermien können mehrere Tage überleben; die Eizelle ist etwa einen Tag befruchtungsfähig).

Eisprung ≈ (letzte Periode + Zykluslänge) − 14 Tage

Rechenbeispiel

  1. Letzte Periode = 1. Juli 2026, Zyklusmittel = 28 Tage
  2. Nächste Periode ≈ 29. Juli 2026; Eisprung ≈ 15. Juli 2026
  3. Fruchtbares Fenster ≈ 10.–16. Juli 2026

Ergebnis: Geschätzter Eisprung: 15. Juli 2026

So wird der Eisprung geschätzt

Dieses Tool nutzt die Kalender- bzw. Rhythmikmethode mit fester Lutealphase. Es misst weder Hormone, Zervixschleim noch Basaltemperatur.

Lutealphase ≈ 14 Tage

In einem typischen Zyklus liegen zwischen Eisprung und der nächsten Periode etwa zwei Wochen. Eine kürzere oder längere Lutealphase verschiebt den Eisprung relativ zur nächsten Blutung — auch wenn die Zykluslänge bekannt ist.

Wir halten die Lutealphase bei 14 Tagen fest, damit sich der Eisprungtag mit Ihrer durchschnittlichen Zykluslänge verschiebt: kürzere Zyklen ovulieren früher nach der letzten Periode, längere später.

Fruchtbares Fenster

Spermien können im Genitaltrakt bis zu etwa fünf Tage lebensfähig bleiben. Die Eizelle ist meist 12–24 Stunden nach dem Eisprung befruchtungsfähig. Deshalb markieren wir die fünf Tage vor dem Eisprung bis zum Folgetag.

Unregelmäßige Zyklen

Schwankt die Zykluslänge um mehr als wenige Tage, sind Kalenderschätzungen unzuverlässig. Notieren Sie mehrere Zyklen, kürzeste und längste Länge, oder nutzen Sie Ovulationstests / ärztlichen Rat statt eines einzelnen Mittelwerts.

Was nicht erkannt wird

Anovulatorische Zyklen, PCOS, kürzlich hormonelle Verhütung, Stillen, Perimenopause und Krankheit können die Kalenderannahmen durchkreuzen. Ein Schwangerschaftstest zu Hause und die klinische Beurteilung zählen mehr als jede Webschätzung.

Interessante Fakten

Die fruchtbarsten Tage liegen oft vor dem Eisprung

Geschlechtsverkehr in den Tagen vor dem Eisprung ist oft entscheidender als am Eisprungtag selbst, weil Spermien auf die Eizelle warten können.

Die Lutealphase schwankt weniger

Bei vielen Menschen variiert die Lutealphase weniger als die Follikelphase — daher die gängige Faustregel „nächste Periode minus 14 Tage“.

Ovulationstests messen den LH-Anstieg

Tests erkennen den Anstieg des luteinisierenden Hormons, der dem Eisprung meist etwa einen Tag vorausgeht — ein anderes Signal als Kalenderrechnung.

Stress und Reisen können den Eisprung verschieben

Krankheit, intensives Training, Jetlag und starker Stress verzögern manchmal den Eisprung und strecken einen einzelnen Zyklus, ohne Ihren langfristigen Durchschnitt zu ändern.

Nicht jede Blutung folgt auf einen Eisprung

Zwischenblutung oder anovulatorische Blutung kann wie eine Periode wirken. Kalendertools setzen voraus, dass Ihr Eintragsdatum ein echter Menstruationsbeginn war.

Klinischer Kontext in Deutschland

Die DGGG und die Schwangerenbetreuungs-Richtlinien betonen: Bei Kinderwunsch oder unregelmäßigen Zyklen ergänzen Ovulationstests, Basaltemperatur oder gynäkologische Beratung die Kalenderschätzung — besonders nach hormoneller Verhütung.

Häufig gestellte Fragen

Tragen Sie den ersten Tag Ihrer letzten Periode und Ihre durchschnittliche Zykluslänge in Tagen ein. Der Rechner zieht 14 Tage von der geschätzten nächsten Periode ab, um den Eisprung zu setzen, und zeigt ein fruchtbares Fenster um diesen Tag.

Hier umfasst es die fünf Tage vor dem geschätzten Eisprung bis zum Folgetag — entsprechend typischer Überlebenszeiten von Spermien und Eizelle bei der Kalendermethode.

Nutzen Sie Ihren eigenen Durchschnitt (21–45 Tage in diesem Tool). Der Eisprung verschiebt sich mit der Zykluslänge, weil die Lutealphase bei ~14 Tagen bleibt.

Kalenderschätzungen können frühen oder späten Eisprung verpassen. Zur Verhütung nutzen Sie eine dafür vorgesehene Methode — verlassen Sie sich nicht allein auf diesen Rechner.

Es ist eine Schätzung für regelmäßige Zyklen. Bei unregelmäßigen Zyklen, kürzlichen Verhütungswechseln oder PCOS sind hormon- oder symptombasiertes Tracking oft sinnvoller.

Als Beginn der letzten Periode gilt der erste Tag echten Menstruationsflusses, nicht leichtes Spotting davor — sofern Ihr Behandlungsteam nichts anderes empfiehlt.

Quellen

  1. Schwangerschaft und Geburt — Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Deutsche Aufklärung zu Zyklus, Kinderwunsch und Familienplanung.
  2. Leitlinien und Informationen zur Schwangerschaft — Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) Klinischer Kontext zu Fruchtbarkeit und Zyklusüberwachung.
  3. Infertility FAQs — American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) Wann eine klinische Abklärung bei Fruchtbarkeitsfragen sinnvoll ist.