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Ergebnis

Die Formel

Die Naegele-Regel datiert die Schwangerschaft vom ersten Tag der letzten Periode und addiert 280 Tage (40 Wochen). Sie setzt einen typischen ~28-Tage-Zyklus mit Eisprung um Tag 14 voraus. Bei bekannter Empfängnis werden oft etwa 266 Tage ab Empfängnis gezählt; früher Ultraschall kann die Schätzung bei unsicherer Anamnese revidieren.

ET ≈ letzter Periodenbeginn + 280 Tage

Rechenbeispiel

  1. Letzte Periode = 1. Januar 2026
  2. Plus 280 Tage (40 Wochen)
  3. ET ≈ 8. Oktober 2026

Ergebnis: Errechneter Termin: 8. Oktober 2026

So werden Geburtstermine geschätzt

Ein Termin ist eine Mittelschätzung, kein Versprechen. Die meisten Geburten liegen in einem Fenster um diesen Tag.

Naegele-Regel (Datierung nach letzter Periode)

Klassische Geburtshilfe addiert ein Jahr, zieht drei Monate ab und addiert sieben Tage zur letzten Periode — entspricht etwa 280 Tagen bei regelmäßigem 28-Tage-Zyklus. Dieser Rechner nutzt die 280-Tage-Form.

Unregelmäßige Zyklen, kürzlich hormonelle Verhütung oder unsichere Angaben senken die Zuverlässigkeit. Teilen Sie Ihrem Team mit, wenn Ihre Zykluslänge von 28 Tagen abweicht.

Empfängnis- und IVF-Datierung

Ist das Empfängnisdatum bekannt (auch bei manchen Kinderwunschbehandlungen), zählt man oft etwa 266 Tage ab Empfängnis (38 Wochen). IVF-Protokolle folgen klinikspezifischer Datierung ab Punktion oder Transfer — nutzen Sie das Klinikdatum, nicht eine generische Webschätzung.

Ultraschall-Korrekturen

Die Scheitel-Steiß-Länge im ersten Trimester ist oft die bevorzugte Datierung bei unsicherer Periodenanamnese. Spätere Scans beurteilen Wachstum relativ zum vereinbarten Termin eher, als ihn frei neu zu setzen — außer bei großer Diskrepanz nach lokalen Leitlinien (z. B. DGGG).

Reifefenster

Viele Leitlinien beschreiben early term, full term, late term und post-term statt eines einzigen Magentags. Nur ein kleiner Anteil der Geburten fällt genau auf den ET.

Interessante Fakten

Nach Franz Naegele

Der deutsche Geburtshelfer Franz Karl Naegele popularisierte die Regel „letzte Periode plus ~280 Tage“, die viele Schwangerschaftskurven noch prägt.

Nur ~5% am Stichtag

Die meisten Geburten liegen etwa ±2 Wochen um den ET. Hebamme/Arzt präzisieren mit Untersuchungen und Ultraschall.

Regel vs. Empfängnis

Datierung nach letzter Periode setzt oft einen 28-Tage-Zyklus mit Eisprung um Tag 14 voraus. Unregelmäßige Zyklen ändern die Schätzung.

Ultraschall-Korrektur

Früher Ultraschall wird bei unsicherer Zyklusanamnese oft bevorzugt; spätere Messungen beschreiben eher Wachstum.

Reife ist ein Fenster

Klinische Kategorien wie early term und full term betonen ein Reifefenster statt eines Kalendertags.

Häufig gestellte Fragen

Addieren Sie 280 Tage (40 Wochen) zum ersten Tag der letzten Menstruation. Das ist die Naegele-Regel für einen typischen Zyklus. Nach Ultraschall kann Ihr Team anpassen.

Es ist eine Schätzung. Datierungsultraschall passt den Termin oft an — besonders bei unregelmäßigen Zyklen oder unsicherer Angabe.

Empfängnisbasierte Datierung addiert meist etwa 266 Tage; klinisch bleiben oft LMP- oder Ultraschallregeln maßgeblich. IVF-Patientinnen nutzen die Klinikdatierung.

Geburtshilfliche Schwangerschaftswochen zählen traditionell ab der letzten Periode — etwa zwei Wochen vor Eisprung/Empfängnis bei 28-Tage-Zyklus. So entsprechen 40 SSW LMP ≈ 38 Wochen ab Empfängnis.

Dieses Tool nutzt die Standardannahme von 280 Tagen. Bei längeren oder kürzeren Zyklen fragen Sie, wie Ihre Praxis die LMP-Datierung anpasst.

Quellen

  1. Methods for estimating the due date — American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) Klinische Leitlinie zu LMP- vs. Ultraschalldatierung.
  2. Definition of term pregnancy — American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) Definitionen von early term, full term und verwandten Begriffen.
  3. Leitlinien und Informationen zur Schwangerschaft — Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) Deutscher klinischer Kontext zu Vorsorge und Datierung.